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Schweizer Final 2004
Die schnellsten Schweizer Nachwuchssprinter erkoren

final_pic04Beim grossen Final des Migros-Sprints rannten auf der Brünigstrasse in Sarnen rund 400 Schülerinnnen und Schüler um die Titel des schnellsten Schweizers. Die schnellsten Zeiten über 80 m liefen Stefanie Bieli (Selzach) und Pascal Mancini (Estavayer le Lac).

Die Kulisse in der Brünigstrasse in Sarnen war prächtig, das Wetter ausgezeichnet und so fanden die rund 400 Teilnehmer des grossen Schweizer Finals des Migros-Sprints in der beste Voraussetzungen für Top-Leistungen vor. Alleine die Teilnahme an diesem Schweizer Final war für die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 15 Jahren ein Erfolg. Denn dafür mussten sie sich an regionalen und kantonalen Ausscheidungen gegen insgesamt über 45 000 Mitstreiterinnen und Mitstreiter qualifizieren.

Vor 49 Jahren hatte der Solothurner Edy Waldvogel die Idee, die schnellsten Schweizer Schüler in einem Sprintwettkampf zu küren, geboren. In Sarnen konnte er nun begeistert und befriedigend feststellen, dass dieser Wettkampf weiterhin auf Begeisterung stösst. „Im Vergleich zu früher ist heute natürlich alles viel professioneller. Wenn ich da nur schon an die Zeitmessung denke, da geht heute vieles einfacher“, so der Gründer des heutigen Migros-Sprint.

Freude bereitete Waldvogel auch Stefanie Bieli, die in 9,83 als Vertreterin seines Heimatkantons Solothurn die schnellste Zeit über die 80 m rannte und zugleich als einziges Mädchen unter der 10-Sekunden-Grenze blieb. Bei den Knaben stellte Pascal Mancini in 9,26 Sekunden die Tagesbestzeit auf. Insbesondere beim Final des Migros-Sprints, wo sich die allerschnellsten Schülerinnen und Schüler unseres Landes treffen, werden jährlich immer wieder auch neue Sprinttalente entdeckt. Auch in Sarnen beobachtete Stefan Bichsel, Trainer im Nachwuchsressort des Schweizerischen Leichtathletik-Verbandes, die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz speziell. Da im Schüleralter die körpelichen Voraussetzungen der einzelnen Sprinterinnen und Sprinter zum Teil sehr unterschiedlich sind, ist nicht immer der Sieger in den geschulten Traineraugen das grösste Talent. „In diesem Alter spielt die Kraft eine sehr wesentliche Rolle“, so Bichsel. Deshalb lohne es sich, beispielsweise auch den fünft- oder sechstklassierten genau zu beobachten. „Auch wenn es natürlich sehr schwierig ist, zu erkennen, wer am meisten Talent hat.“

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