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Schweizer Final 2005

Migros Sprint Final 2005: Die schnellsten Schweizer Nachwuchssprinter stehen fest

Kopf-an-Kopf-Sprints in Olten

Am Samstag, 17. September verwandelte sich die Oltner Innenstadt für einen ganzen Tag in ein
Leichtathletikstadion. In der Kirchgasse wurde auf einer mobilen Sprintbahn der grosse Migros
Sprint Final ausgetragen. Die traditionsreichste und grösste Nachwuchssprint-Veranstaltung der
Schweiz feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum. Im Rahmen der Festlichkeiten waren u. a. auch der
zweifache britische Doppelweltrekordhalter Colin Jackson, der Hallen-Schweizermeister Markus
Lüthi und Edy Waldvogel, der Gründervater des heutigen Migros Sprint vor Ort.


Dieses Jahr haben rund 50 000 Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 1990 – 1995 an über 220
regionalen und 24 kantonalen Ausscheidungswettkämpfen des Migros Sprints teilgenommen. Knapp 400
Nachwuchssprinterinnen und -sprinter aus der ganzen Schweiz konnten sich für den Final in Olten
qualifizieren. Unter Anfeuerungsrufen von tausenden von Zuschauern flitzten sie bereits ab 11.00 Uhr
über die mobile Leichtathletikbahn. Nach zahlreichen Rennen in den einzelnen Kategorien standen die
schnellsten Schweizer Nachwuchssprinter und Sieger des Migros Sprints 2005 nach dem letzten Finallauf
um 16.15 Uhr fest:

Marisa Lavanchy aus Rolle, Fabiana Gouveia aus Porza, Mujinga Kambundji aus Liebefeld, Tanja Mayer
aus Sommeri, Daria Widmer aus Rothenburg, Madlaina Arpagaus aus Uster, André Loretz aus
Attinghausen, Daniele Angelella aus Quartino, Manuel Meier aus Windisch, Joseph Friss aus Palézieux-
Gare, Simon Siegenthaler aus Biel und Lukas Witschi aus Frutigen.

An der Siegerehrung wurden ihnen die Pokale von Colin Jackson höchstpersönlich überreicht. Doch dies
war nicht die einzige Ehrung: Direkt im Anschluss an die Finalläufe durften die einzelnen Kategoriensieger
gegen die britische Leichtathletiklegende Colin Jackson und den Hallen-Schweizermeister Markus Lüthi in
Handicapsprints antreten – ein Traum für jeden ambitionierten Nachwuchssprinter!


Handicapsprints gegen Colin Jackson und Markus Lüthi


Die Nervosität war den zwölf schnellsten Schweizer Schülern förmlich ins Gesicht geschrieben, als sie die Bahn ein letztes Mal betraten, um in Handicapsprints gegen Colin Jackson und Markus Lüthi anzutreten.
Doch auch der britische Doppelweltrekordhalter Jackson hatte seine Bedenken, dass er in einem der
beiden Sprints verlieren könnte. «Zum Teil sind die Kids wirklich unglaublich schnell und sehr kräftig – ich
glaube, ich muss meine Rekordzeit wiederholen, damit ich die jungen Sprinter schlagen kann», meinte der
sympathische Brite augenzwinkernd am Nachmittag, als er ein paar Finalläufe mitverfolgte. Und so kam
es dann auch, dass weder Jackson noch Lüthi eines der vier Handicaprennen gewinnen konnten.



Ein festlicher 50. Geburtstag

Am offiziellen Gäste- und Medienempfang waren um 15.00 Uhr nicht nur Colin Jackson und Markus Lüthi anwesend, am runden Geburtstag des Migros Sprints feierten auch zahlreiche Ehrengäste vor Ort mit.
Natürlich fehlte dabei auch Gründervater Edy Waldvogel nicht. «Es erfüllt mich mit grossem Stolz, wenn
ich sehe, wie gross die Veranstaltung geworden ist. Es ist ein Traum, der für mich in Erfüllung geht»,
erklärt der 83-Jährige mit Begeisterung.

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Zur Fotogalerie

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Edy Waldvogel, Gründer des Migros Sprints, mit allen
Kategoriensieger/innen des Jubiläumfinals 2005 

 

 

 

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